Die Tipis von Teplingen
Auch in Teplingen ist die Idylle nicht mehr idyllisch. Wie in eingen anderen Orten der Region Nord-Ost Niedersachsen hat sich ein landwirtschaftlicher Gewerbetreibender – früher mal Bauer genannt – an eine Mafia aus Anlagenindustriellen, Finanzdienstleistern und professionellen Tierquälern und Ausbeutern verkauft. Er will eine Kombination aus
Massengeflügelhaltung und Biogasanlage betreiben, ein Geschäft, daß wesentlich höher subventioniert wird, als das Leben eines HartzIV-Opfers: ein Aufstocker auf ganz hohem Niveau!
Massengeflügelhaltung und Biogasanlage betreiben, ein Geschäft, daß wesentlich höher subventioniert wird, als das Leben eines HartzIV-Opfers: ein Aufstocker auf ganz hohem Niveau!
In der Nacht zu Sonntag, d. 26.06.2011, haben einige z.T. sehr junge Menschen den Bauplatz mit zwei Tripods besetzt, um den Bau zu verhindern und auch dem Bau der Massenschlachterei in Wietze bei Celle Steine in den Weg zu legen.
Wir haben die Besetzer heute mittag besucht und mit ihnen gesprochen.
Feldbesetzungen haben das Image einer eher harmlosen Widerstandsform gegenüber einer aus dem Ruder laufenden Lebensmittel(gift)industrie – nicht so in Teplingen: seit gestern sollen die Besetzer mehreren tätlichen Angriffen des Eigentümers und seiner Familie ausgesetzt gewesen sein, einmal gar in Anwesenheit der Polizei.
Wir selber waren zugegen, als der Sohn des
Eigentümers mit einem Radlader versuchte einen der Tripods zu zerstören. Er wurde durch das beherzte Vorgehen der Anwesenden daran gehindert. Erschreckend an seiner Vorgehensweise war, daß er nicht wußte, ob sich jemand auf der
Plattform in ca. 4m Höhe aufhielt. Seinem (unbefriedigtem) Agressionspotential hat er dann Ausdruck verliehen, in dem er wie ein frustrierter Pitbull eines der Hinweisschilder der Besetzer mit der Baggerschaufel zerstört hat.
Eigentümers mit einem Radlader versuchte einen der Tripods zu zerstören. Er wurde durch das beherzte Vorgehen der Anwesenden daran gehindert. Erschreckend an seiner Vorgehensweise war, daß er nicht wußte, ob sich jemand auf derPlattform in ca. 4m Höhe aufhielt. Seinem (unbefriedigtem) Agressionspotential hat er dann Ausdruck verliehen, in dem er wie ein frustrierter Pitbull eines der Hinweisschilder der Besetzer mit der Baggerschaufel zerstört hat.
-Wir fordern die Behörden und Betreiber auf mit den Besetzern zu verhandeln.
-Wir fordern weiterhin die zuständige Polizei dazu auf, für die Sicherheit der Besetzer zu sorgen.
-Stop der Planungen und Bautätigkeiten in Wietze!
-Keine Mastställe in Teplingen und anderswo!
-Bitte besuchen Sie die Besetzer – sie brauchen den Schutz der Öffentlichkeit(Anfahrtsbeschreibung auf deren Blog).
Karl-Heinz Gerum
für den Sprecherrat des KV-Uelzen
Ihre Motive erklären sie auf ihrem Blog
Ich finde es gut, dass ihr auf eurer Kreisseite in Uelzen gegen die Massenschlachtanlage bei Wietze mobilisiert. Noch besser wäre es, dies im Landesvorstand mit einem Antrag einzubringen. Die Bundestagsfraktion unterstützt mit Anträgen das Verbot von Massentierhaltungen. Ein Umdenken in der industriellen Tierhaltung ist dringend notwendig. Schließlich können Tiere keine Gewerkschaft gründen und ihre Interessen vertreten. Die Behandlung von Tieren sagt viel aus, über die Ignoranz der menschlichen Gesellschaft. Alles was Tieren angetan wird, wurde und wird Menschen angetan. Die Ansichten der Veganer sollten auch veröffentlicht werden.
Mit solidarischen Grüßen
Eure Heidrun Dittrich, MdB, Hannover